208 Meter lang und drei Meter breit ist der neue Fuß- und Radweg zwischen der Ludwigstraße und der Vorderbergstraße in Marktheidenfeld. Die wichtige Verbindungsstrecke zwischen den beiden Straßenzügen wurde nun von Erstem Bürgermeister Thomas Stamm zur Nutzung freigegeben.
„Unser Ziel ist es, mit dem neuen Weg eine verkehrssichere Nord-Süd-Verbindung insbesondere für Schülerinnen und Schüler zu schaffen“, betonte Thomas Stamm bei der Übergabe im Beisein der Projektbeteiligten. Es sei nun möglich, den stark befahrenen Äußeren Ring zu meiden und die beiden Straßen gefahrlos über den Fuß- und Radweg zu erreichen.

Zudem ist geplant, dass die Schülerinnen und Schüler den neuen Haupteingang der Friedrich-Fleischmann-Grundschule, der etwa in der Mitte der neuen Verbindungsstrecke liegen wird, nach den Schulferien ab 15. September über den Geh- und Radweg nutzen.
„Der neue Weg ist für unsere Schülerinnen und Schüler sehr wichtig, damit sie selbstständig und sicher in unsere Schule gelangen“, unterstrich Schulleiterin Stefanie Schorr bei der Übergabe.
Das Stadtoberhaupt dankte allen Projektbeteiligten, darunter auch Thorsten Schwab, dem terminlich verhinderten Landtagsabgeordneten für den Landkreis Main-Spessart. Stamm lobte die „zügige Umsetzung“ des Bauvorhabens, das im Mai 2025 startete und nun nahezu abgeschlossen ist.

Bei den beiden Einmündungen an der Ludwigstraße und an der Vorderbergstraße wurden Fahrradschranken angebracht sowie in Abstimmung mit der Seniorenbeauftragten und dem Behindertenbeauftragten der Stadt eine Bordsteinabsenkung vorgenommen. Die Beschilderung wurde von Seiten des städtischen Ordnungsamtes mit „Gehweg“ und dem Zusatzschild „Radfahrer erlaubt“ vorgenommen. In Kürze wird noch ein Zaun als Abtrennung zum Grundschulgelände installiert.
Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf 185.000 Euro brutto, davon sind voraussichtlich 118.000 Euro zuwendungsfähige Kosten, informierte Rainer Klüpfel vom städtischen Bauamt. Von Seiten der Regierung von Unterfranken ist ein Festbetrag in Höhe von 83.000 Euro an Zuwendungen vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und werden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.


