13.08.2026

Wo ist MIA? Eine erfolgreiche Initative für ein gutes Gefühl

In Marktheidenfeld feiert man friedlich und miteinander - ohne Angst!

Wer auf der Laurenzi unterwegs ist, will vor allem eines: Spaß haben! Über Sicherheit möchte man dabei eigentlich gar nicht groß nachdenken müssen. Und genau dann hat die Security ihren Job richtig gemacht. Seit vielen Jahren gehört das Team der Becker-Buck Security auf der Laurenzi Messe fest dazu. Sichtbar, ansprechbar – aber ohne sich unnötig in den Vordergrund zu drängen. Das Prinzip dahinter ist ziemlich einfach: Probleme möglichst lösen, bevor sie überhaupt zu welchen werden. Und zwar vor allem durch Kommunikation.

Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt ein Blick auf die vergangenen Jahre ziemlich eindrucksvoll: Trotz ausgelassener Bierlaune, nahezu jeden Abend vielen tausend Besucherinnen und Besuchern auf Festplatz, im Festzelt und auf dem Laurenzi-Markt gab es in den vergangenen drei Jahren keine einzige Schlägerei. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Security die Laurenzi Messe nicht einfach als „irgendeinen Auftrag“ betrachtet. Über viele Jahre ist eine persönliche Verbindung zur Mess´ entstanden. Man kennt die Abläufe, kennt viele Menschen mittlerweile persönlich und weiß ziemlich genau, wann eine Situation nur ein bisschen zu ausgelassen und wann tatsächlich Eingreifen gefragt ist. Auch das Auftreten ist in erster Linie freundlich. Nicht in schwarzer Einsatzkleidung um einschüchternd zu wirken sondern in weißen Poloshirts, die gut Sichtbar sind. Und tatsächlich sieht man die Mitarbeiter der Security auch Lachen oder mit dem Knie mitwippen. Trotzdem: Klar und unmissverstänldich durchgreifen können alle, falls es nötig wird.

 

Miteinander! Initiative gegen Angst – MIA.

Besonders wichtig ist dem Team um Becker-Buck dabei auch MIA – Miteinander. Initiative gegen Angst.

Und dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den Eindruck zu erwecken, die Laurenzi sei ein Ort, an dem man Angst haben müsse. Ganz im Gegenteil. Die Idee dahinter ist, schon vor dem Besuch zu wissen: Wenn irgendetwas ist, ist sofort jemand da. Wer sich unwohl fühlt, bedrängt wird, Hilfe braucht oder einfach aus einer Situation heraus möchte, kann sich mit der Frage „Wo ist Mia?“ an die Sicherheitskräfte, das Rote Kreuz oder die Polizei wenden. Ohne lange Erklärung, ohne Diskussion. Die Einsatzkräfte wissen, was gemeint ist, und helfen.

Allein dieses Wissen kann schon einen Unterschied machen. Nicht erst dann, wenn etwas passiert, sondern vorher. Es schafft das Gefühl: Hier kann ich feiern. Hier muss ich keine Angst haben. Und wenn doch einmal irgendetwas sein sollte, bin ich nicht allein. Und weil auf der Laurenzi Gleichberechtigung selbstverständlich nicht an der Security enden darf: Natürlich dürfen sich auch Männer jederzeit an die Einsatzkräfte wenden, wenn sie Hilfe benötigen. Nur ein eigenes Codewort wird es dafür wohl nicht geben.

„Wo ist Manfred?“, stellte Becker-Buck mit einem Augenzwinkern klar, werde mit Sicherheit keine zweite Initiative werden.
Braucht es aber auch nicht. Denn am Ende zählt nicht, wer Hilfe braucht, sondern dass jemand da ist.

Und vielleicht ist genau das die beste Form von Sicherheit auf einem Volksfest: Man spürt sie – ohne dass sie einem ständig auffällt.

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