Hohe Temperaturen, kaum Niederschlag – Polizei weist auf Waldbrandgefahr hin

10.08.2020 -

UNTERFRANKEN. Polizei und Feuerwehren mussten in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Bränden auf Feldern und in Wäldern ausrücken. Bislang ist nur Sachschaden zu beklagen, Personen wurden nicht verletzt. Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet die Bevölkerung um besondere Vorsicht und sensibles Verhalten hinsichtlich der momentanen Waldbrandgefahr.

Seit Montag vergangener Woche wurde die Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken über knapp 100 Brände informiert. Bei rund einem Viertel der Einsätze mussten Einsatzkräfte zusammen mit den örtlich zuständigen Feuerwehren zu Feld- und Waldbränden ausrücken. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Feuer durch Selbstentzündung, Mäharbeiten, deliktisches Handeln aber auch aus Unachtsamkeit entfacht, die Sachschaden in sechsstelliger Höhe verursacht haben. Mehrere tausend Hektar Ackerfläche und Wald fielen den Flammen zum Opfer. Personen wurden durch diese Brände nicht verletzt. Auch in den kommenden Tagen soll sich der Sommer von seiner schönsten Seite zeigen, die Regierung von Unterfranken spricht von erhöhter Waldbrandgefahr.

Auch das Polizeipräsidium Unterfranken bittet die Bevölkerung um sensibles Verhalten:

  • Entzünden Sie kein Feuer im und am Wald
  • Werfen Sie keine Zigaretten aus dem fahrenden Auto
  • Parken Sie keine Fahrzeuge auf leicht entzündbarem Untergrund
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