Verkehrsfreigabe der Staatsstraße 2299 / Ausbau westlich von Karbach

15.07.2019 -

Kurze Beschreibung der Maßnahme

Nach dem Ausbau der Staatsstraße 2299 zwischen Karbach und Birkenfeld hatte Herr Staatssekretär Eck 2014 zugesagt, ein weiteres Stück der St 2299 zwischen Marktheidenfeld und Zellingen zeitnah auszubauen.

Die Staatsstraße 2299 ist zwischen der Einmündung der St 2438 am Main und Karbach in einem baulich sehr schlechten Zustand. Die Geschwindigkeit ist derzeit sogar auf 60 km/h beschränkt.

2015 hat das Staatliche Bauamt Würzburg mit den Planungen begonnen. Diese wurden an das Ingenieurbüro Obermeyer Planen und Beraten aus Aschaffenburg vergeben. 2017 wurde die Maßnahme durch die Planung des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraße erweitert. Diese Planung wurde durch den Markt Karbach ebenfalls an Obermeyer Planen und Beraten vergeben, so dass die Planungen hier aus einer Hand erfolgten. Um Eingriffe in Natur und Landschaft möglichst gering zu halten, erfolgt der Ausbau möglichst bestandsorientiert.

Von der Gesamtmaßnahme Ausbau westlich von Karbach wird nun ein erster Bauabschnitt umgesetzt. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Markt Karbach und dem Landkreis Main Spessart.

In diesem ersten Bauabschnitt werden die beiden Einmündungen der Kreisstraße MSP 45 und der Gemeindeverbindungsstraße „Hoher Rain“ zu einem ge- meinsamen Kreisverkehrsplatz zusammengefasst.

Im Anschluss an den Kreisverkehr wird zwischen diesem und der Ortsumgehung Karbach das verbleibende Stück auf 7,00 m ausgebaut. Insgesamt beträgt die Ausbaulänge der Staatsstraße somit ca. 900 m Länge. Neben der Staatsstraße wird auch die Gemeindeverbindungsstraße „Hoher Rain” auf ca. 550 m Länge ausgebaut. Im Anschluss an die Maßnahme wird noch die Kreisstraße MSP 45 durch einen Deckenbau auf ca. 900 m Länge ertüchtigt.

Knapp 3 Millionen Euro Baukosten

Eine Kuppe im Bereich der Einmündungen behinderte die Sicht und führte immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen. Der neue Kreisverkehr und eine Kuppenabflachung beseitigen diese gefährliche Situation. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 2,95 Mio. Euro. Diese trägt mit ca. 1,88 Mio. Euro zum Großteil der Freistaat Bayern als Straßenbaulastträger der
St 2299. Die verbleibenden Kosten tragen der Markt Karbach (ca. 740.000 Euro) und der Landkreis Main Spessart (ca. 330.000 Euro).

Mit dem Abschluss des 1. Bauabschnittes richtet sich nun der Fokus auf den 2. Bauabschnitt. Dieser umfasst die Strecke vom jetzigen Ausbauende bis hinunter zur Einmündung der St 2438 am Main und ist ca. 1,3 Kilometer lang. Für diesen Abschnitt wird derzeit der Vorentwurf erstellt. Hierfür wurden im April zusätzliche Baugrunduntersuchungen genommen. Aufgrund der Lage im Landschaftsschutzgebiet „Spessart“ und dem direkt angrenzenden Uisbachgraben, wird zur Umsetzung des 2. Bauabschnittes voraussichtlich ein Planfeststellungsverfahren erforderlich.

Pressebericht: Staatliches Bauamt Würzburg

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