Haus Lehmgruben bittet um Unterstützung

Viele Bewohner*innen und Mitarbeitende mit dem Virus infiziert


Im Diakonischen Seniorenzentrum Haus Lehmgruben in Marktheidenfeld sind eine erhebliche Anzahl von Bewohner*innen und 27 Mitarbeitende mit dem Corona-Virus infiziert.

Die Hausgemeinschaft im Seniorenzentrum trauert um fünf hochbetagte Menschen, die in den letzten Tagen verstorben sind.

Da sich rund ein Viertel der Belegschaft mittlerweile selbst angesteckt hat und entweder in Quarantäne oder mit Krankheitssymptomen zuhause sind, bittet die Rummelsberger Diakonie um Hilfe. „Mit eigenen Kräften schaffen wir es nicht mehr“, sagt der fachliche Leiter der Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter, Peter Kraus. „Wir bitten um Unterstützung aus der Bevölkerung.“ Insbesondere werden Freiwillige mit pflegerischen und/oder medizinischen Kenntnissen und Qualifikationen sowie Medizinstudierende gesucht. Sie können eine wertvolle Unterstützung sein. Vom Sitz der Rummelsberger Diakonie bei Nürnberg haben sich einige Hilfskräfte bereits auf den Weg gemacht. Das wird ebenso wenig ausreichen, wie die Unterstützung durch 5 junge Soldaten der Bundeswehr, die seit einer Woche im Haus wertvolle Hilfe leisten.

Allen potentiellen Helferinnen und Helfern werden selbstverständlich Schutzkleidung und Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Wer sich in der Pflege einbringen kann, meldet sich bitte bei Pflegedienstleiterin Andrea Keller, Telefon 0175-5404660 oder keller.andrea@rummelsberger.net. Wer auf andere Art und Weise helfen möchte, wendet sich bitte an Einrichtungsleiter Erik Schmekel, Tel. 0160-94998271 oder schmekel.erik@rummelsberger.net.

Die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter (RDA) ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH und gehört zur Rummelsberger Diakonie e.V. Sie ist Trägerin von stationären und ambulanten Diensten für Menschen im Alter. Die RDA begleitet täglich mehr als 3.000 Seniorinnen und Senioren in Bayern und bietet rund 1.400 Mitarbeitenden einen Arbeitsplatz.

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