Main Spessart am Limit!

Sitter kündigt weitere Einschränkungen an, sollte die 7-Tage-Inzidenz über 300 steigen!

02.12.2020 -

“Wir haben ein Problem in der Fläche”

Main-Spessart gehört aufgrund der stark gestiegenen Infektionszahlen zu einem der Hotspots in Bayern. Dabei trifft es nicht – wie viele fälschlicherweise annehmen – vorrangig die Altenund Pflegeheime. „Wir haben ein Problem in der Fläche“, macht Landrätin Sabine Sitter deutlich. Das kann auch der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes belegen: „Wir holen aktuell mehr Corona-Patienten aus ihren Wohnungen als aus den Heimen“, weiß der stellvertretende Kreisgeschäftsführer Florian Schüßler.
„Wir befinden uns am Limit“, unterstreicht Sabine Sitter den Ernst der Lage und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, sich an die AHA-Regeln zu halten und ihre Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken! „Um die Pandemie zu bekämpfen, können seitens der Behörden zwar umfassende Maßnahmen erlassen werden. Letztendlich kommt es aber auf jede Einzelne und jeden Einzelnen an, hier Verantwortung zu übernehmen und die Vorgaben im eigenem Umfeld auch umzusetzen“, so Sitter.

Sitter kündigt weitere Einschränkungen an, sollte die 7-Tage-Inzidenz über 300 steigen!

Die neue Allgemeinverfügung, die aufgrund des Inzidenzwertes von weit über 200 ab heute gilt, bringe bereits weitere Einschränkungen mit sich. „Wenn wir die 300er-Marke überschreiten, sind noch drastischere Maßnahmen notwendig. Dann darf z.B. die Wohnung wie beim LockDown im Frühjahr nur noch aus triftigem Grund verlassen werden. Niemand möchte, dass es so weit kommt!“

(Quelle: www.main-spessart.de)

 

 

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